Urbanes Reallabor für nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Mönchengladbach wird durch zahlreiche Konzepte und Förderprojekte zum „Urbanen Reallabor" für die Energiewende.

Grafik des Urbanen Reallabors für nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft
© Stadt Mönchengladbach, scheuvens + wachten plus, scape Landschaftsarchitekten, Runge IVP

Die Stadt Mönchengladbach ist das einzige Oberzentrum unter den Anrainerkommunen des Rheinischen Braunkohlereviers. Der auf 2030 vorgezogene Ausstieg aus der Kohleverstromung stellt die Stadt zwar in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen, doch die zur Gestaltung des damit einhergehenden Strukturwandels von Land und Bund bereitgestellten Fördermittel bieten auch eine einzigartige Chance: Die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft kann mithilfe dieser Mittel besonders intensiv vorangetrieben werden.
Mönchengladbach als Großstadt mit über 270.000 Einwohner*innen kann so zum Vorbild für andere Großstädte in ganz Europa werden, die vor derselben Notwendigkeit einer nachhaltigen Transformation stehen - aber weniger Unterstützung für diesen Umstieg bekommen und daher auf positive Erfahrungen anderer Städte setzen wollen.

Mönchengladbach wird durch zahlreiche Konzepte und Förderprojekte zum „Urbanen Reallabor“ für die Energiewende, für nachhaltiges Flächenmanagement, nachhaltiges Bauen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Nachfolgend einige Beispiele:

  • Ein kommunales Energiekonzept wird erstellt, auf dessen Grundlage konkrete Fokusgebiete modellhaft für die Energiewende fit gemacht werden.
  • Ein Wissens- und Innovationscampus wird auf dem denkmalgeschützten, städtebaulich zentral sowie gegenüber der Hochschule gelegenen ehemaligen Polizeipräsidium geplant.
  • Ein digitales, nachhaltiges Flächenmanagement wird entwickelt.
  • Ein nachhaltiges Kitagebäude in Modulbauweise wird geplant.

Das Reallabor

Genehmigung

Gefördert durch: Bund und Land NRW, vornehmlich STARK-Richtlinie und Rahmenrichtlinie (Förderrichtlinie Strukturwandel)

Kontakt

Dr. Martin Wirtz

 

 

 

 

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